4by4-Rumänien

Rumänien ist Mitglied der EU, für Westeuropäer aber trotzdem weitgehend unbekannt. Dabei steckt das Land voller Entdeckungen: sehr freundliche Menschen, die mächtigen Berge der Karpaten, deren Gipfel bis zu 2550 Meter emporragen, alte deutsche Dörfer voller Atmosphäre und schlaglochreiche Wege.

4x4 Rumänien

Rumänien: Durch die Karpaten

1.490,00 EUR

Tourbeschreibung

Rumänien ist Mitglied der EU, für Westeuropäer aber trotzdem weitgehend unbekannt. Dabei steckt das Land voller Entdeckungen: sehr freundliche Menschen, die mächtigen Berge der Karpaten, deren Gipfel bis zu 2550 Meter emporragen, alte deutsche Dörfer voller Atmosphäre und schlaglochreiche Wege.

10 Plätze verfügbar
Schwierigkeitsgrad:
Diese Tour ist für jeden Fahrer mit viel Erfahrung und guter Kondition geeignet. Offroad-Erfahrung von Vorteil, aber keine Bedingung.

Es warten spektakuläre Etappen wie die fantastische Transalpina oder die Passüberquerung über den Transfagaraschan, der „schönsten Straße der Welt“. Einen Kontrast zu den endlosen Wäldern und abgelegenen Dörfern mit ihren Holzkirchen bilden die quicklebendigen Städte dieses geschichtsträchtigen Landes. Die Besuche von Medias, Timisoara und Sibiu mit ihren erstaunlich gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkernen stehen ebenso auf dem Programm wie die Besichtigung Sighisoaras mit der ältesten noch bewohnten Burganlage Europas.

Programm:

1. Tag: Individuelle Anreise mit vollgetankten Fahrzeugen bis 18 Uhr zum Treffpunkthotel in Komarno (Slowakei, ca. 180 km östlich von Wien). Tourbesprechung und anschließend gemeinsames Abendessen.

2. Tag: Der erste Fahrtag wird eine Überbrückungsetappe sein, die wir trotz der flachen Topographie Ungarns, abwechslungsreich gestalten. An der Donau entlang, über angenehm zu fahrende Straßen mit relativ wenig Verkehr, geht es über einen kleinen Grenzübergang nach Ungarn. Abwechselnd über kleinere Straßen, hin und wieder Pisten und auch mal kurzzeitig auf Hauptstraßen, bahnen wir unseren Weg über die weiten Ebenen der ungarischen Puszta. An der rumänischen Grenze stellen wir die Uhren auf MEZ +1h. Am frühen Abend checken wir in unser komfortables Hotel in Oradea ein und erfreuen uns an den kulinarischen Highlights der rumänischen Küche. Tageskilometer ca. 395

3. Tag: Im Tal des Crisul Negru fahren wir entlang und genießen die Aussichten auf sanfte Hügellandschaften, Almen und Wiesen. Die ersten spektakulären Passstraßen folgen. Großartige Strecken, lang gezogene Kurven auf unterschiedlichem Untergrund, lassen uns erahnen, welch grandiose Etappen uns auf dieser Reise erwarten. In einem netten Restaurant, inmitten des Apuseni Naturparks, essen wir zu Mittag, um uns dann bei Campeni an dem angenehmen Kurvenswing zu erfreuen. Typisch Rumänien: Immer wieder begegnen wir Pferdewagen, Schafherden und Kühen, die auf dem nach Hause Weg die Straßen kreuzen. Hinter Alba Iulia erreichen wir unser schönes Hotel außerhalb der Stadt. Jetzt haben wir uns ein gutes Abendessen verdient. Tageskilometer ca. 250

4. Tag: Die heutige Etappe führt uns direkt durch Teile Transilvaniens, zu deutsch: Siebenbürgen. Über kleine Nebenstraßen und erste Schotterpisten fast gänzlich ohne Verkehr, bahnen wir unseren Weg durch wunderschöne Landschaften und alte deutsche Dörfer mit ihrem fast archaisch anmutendem Leben. Wiesen, Weiden und sanfte Hügel prägen das Bild. Bereits am frühen Nachmittag erreichen wir unser Etappenziel: Sighisoara (Schäßburg). Diese mittelalterliche Stadt, in der Deutsche, Ungarn und Rumänen ihre Spuren hinterlassen haben, besitzt die noch älteste bewohnte mittelalterliche Burganlage Europas. Für die Besichtigung haben wir nun genügend Zeit, ein einheimischer Stadtführer zeigt uns die interessantesten Stellen. Danach geht es zum Abendessen direkt auf den historischen Burgberg. Tageskilometer ca. 150

5. Tag: Auch der heutige Tag wird von grünem Hügelland geprägt. Über kleine kurvige Sträßchen, Schotter- und Schlaglochpisten fahren wir zunächst Richtung Osten, um kurze Zeit später, die Südrichtung einzuschlagen. Immer wieder sehen wir an den deutschen Dorfnamen, dass hier früher die Siebenbürger Sachsen lebten. Am frühen Abend erreichen wir unser Hotel in Bran, das an einem Hügel liegt und somit eine grandiose Aussicht in die Landschaft bietet. Wer möchte, kann sich die schöne Burg von Bran, die als Dracula Burg vermarktet wird, anschauen. Obwohl sie historisch nichts mit Dracula oder Vlad Tepes zu tun hat, zieht sie als solche jedes Jahr Millionen von Besucher aus aller Welt an. Wer möchte, kann auch in der Gegend spazieren gehen. Tageskilometer ca. 210

6. Tag: Nach dem Frühstück geht es heute gen Süden. Wir überqueren zum ersten Mal die Südkarpaten über den Bran-Pass. Die Straße geht anfangs noch durch viele Ortschaften, bis sie sich immer weiter nach oben windet. Wir erfreuen uns an den wunderschönen Ausblicken. Nach Campulung wird der Straßenbelag schlechter. Auf halbem Weg Richtung Curtea de Arges, biegen wir auf eine Schotterpiste, die bei nasser Witterung abenteuerlich sein kann und besichtigen das beeindruckende orthodoxe Kloster von Slanic. Hinter Curtea De Arges geht es immer weiter Richtung Westen bis wir auf einer Schotterpiste den Bergrücken, der uns von unserem schönen Hotel in Ramnicu Valcea trennt, gequert haben. Tageskilometer ca. 190

7. Tag: Heute ist es nun soweit: Die Transfagarasch-Route, laut TOP GEAR eine „der schönsten Straßen der Welt“, erwartet uns. Zunächst geht es auf kleinen Straßen und Waldpisten Richtung Osten. Bis wir nördlich von Curtea De Arges auf die Transfagarasch-Straße stoßen. Auf der Terrasse eines netten Restaurants stärken wir uns nochmals. Von nun an geht es durch die Südkarpaten, die im Fagarasch-Gebirge mit knapp 2.550 m ihre höchsten Erhebungen aufweisen. Wir erreichen den Stausee Vidraru, an dessen Ufern sich die Straße aufwärts schlängelt. Nun kommt die Passauffahrt Richtung Balea Lac, mit 2.050 m Höhe der zweithöchste Pass Rumäniens. Bald schon erreichen wir die Baumgrenze und fahren Serpentine um Serpentine immer höher. Schließlich haben wir es geschafft und können atemberaubende Ausblicke genießen. Viele Spitzkehren später kommen wir schließlich im Olt-Tal an. Nach der Passabfahrt genießen wir noch schöne Strecken, mal auf nagelneuem Asfalt, mal auf Schotterpisten bis wir in Sibiu (Hermannstadt) ankommen. Noch immer überwältigt von der Fagarasch-Überquerung verzehren wir am Abend unser leckeres Abendessen. Tageskilometer ca. 220

8. Tag: Nach dem Frühstück erkunden wir die sehenswerte Altstadt von Sibiu per pedes. Danach fahren wir schon bald aus der Stadt und freuen uns auf eine neue Herausforderung, eine wunderschöne Waldpiste durch das Cinderel-Gebirge. Etwa 40 km lang ist die Schotterpiste, die teilweise sehr anspruchsvoll ist und besonders bei nasser Witterung zerfurcht und schlammig sein kann. Wir fahren immer weiter gen Süden durch das Hochgebirge und genießen wunderbare Ausblicke auf Berge und Täler. Südlich des Lacul Oasa stoßen wir dann auf den ersten Teil der spektakulären Transalpina. Nach unserer Kaffeepause in Obarsia Lotrului, geht es nochmals einen Pass nach oben und dann nur noch bergab. Das Ambiente unseres Hotels bei Petrosani passt so richtig in die Bilderbuchlandschaft der Karpaten. Tageskilometer ca. 130

9. Tag: Heute kann unser Gepäck im Hotel bleiben. Nach dem Frühstück wird es wieder spektakulär, denn der mit 2.150 m höchste Pass Rumäniens erwartet uns. Zunächst geht es Richtung Süden durch das Jiu-Tal. Die Straße ist mittlerweile nagelneu asphaltiert. Bald schon biegen wir ab Richtung Novaci. Und dann geht es los, wir fahren auf die legendäre Transalpina. Kehre um Kehre geht es nach oben. Kurze Zeit später erreichen wir die Baumgrenze. In Ranca kehren wir zum Mittagessen ein und danach werden die Ausblicke immer spektakulärer. Der Blick auf die Berge und Täler raubt uns den Atem. Abwechselnd über kleine Straßen und Pisten, erreichen wir am späten Nachmittag wieder unser Hotel in Petrosani. Tageskilometer ca. 200

10. Tag: Wir verabschieden uns von Petrosani und fahren anfangs abwechselnd, mal über kurvige Sträßchen, mal über Pisten Richtung Nordwesten bis Merisor. In einer wunderschönen Pension in Sarmis machen wir unsere Kaffeepause. Hinter Caransebes überrascht uns eine kurvenreiche Waldstraße, die neu asphaltiert wurde. In Resita machen wir unsere Mittagspause, um die letzten Kilometer dann abwechselnd auf Hauptstraße und kleineren Straßen bis Timisoara zurückzulegen. Dort angekommen, unternehmen wir einen Stadtspaziergang und lassen die Stadt auf uns wirken. Inmitten des historischen Zentrums genießen wir unser Abendessen. Tageskilometer ca. 290

11. Tag: Heute heißt es, Abschied nehmen von diesem wunderschönen Land, Rumänien. Nach 80 km erreichen wir schon die Grenze nach Ungarn. Nach Szeged geht es dann mal auf Haupt-, mal auf Nebenstraßen immer weiter Richtung Nordwesten. Leider ist die Landschaft hier sehr flach, so dass wir schon jetzt die Berge Rumäniens vermissen. So fahren wir durch die weiten ungarischen Ebenen und lassen uns in einem Restaurant ungarischen Gulasch schmecken. Bei Oroslany können wir dann tatsächlich nochmals wenigstens hügelige Landschaften genießen. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt und genießen am Abend noch ein leckeres Abschiedsessen. Tageskilometer ca. 390

12. Tag: Nach dem Frühstück geht es dann auf die individuelle Heimreise.

(Programmänderungen bleiben vorbehalten)

Termin:

07.08.-18.08.2023

Preise:
Fahrer/in:  1.490,00 Euro
Beifahrer/in: 1.490,00 Euro
EZ-Zuschlag: 350,00 Euro

Im eigenen Camper (also ohne Übernachtungen): 1.150,00 Euro pro Person

Leistungen: 11 Übernachtungen im Doppelzimmer (Du/WC), Halbpension, Eintrittsgelder, deutschsprachige Reiseleitung

Nicht enthalten: Fahrzeug, Benzin, Mittagessen, Getränke, Reiserücktrittskosten- und Rücktransportversicherung

Tourprofil:
Gesamtstrecke: Etwa 2500 km Gesamtstrecke,

Tagesetappen: zwischen 150 und 420 km.

Fahrzeuge: Für robusten SUV und Geländewagen mit Allrad, mindestens 20 cm Bodenfreiheit, AT-Bereifung empfohlen

Straßenzustand: Meist Asphalt, häufig in schlechtem Zustand, ca. 500 km Schotterpisten

Fahrkönnen: Diese Tour ist für jeden Fahrer mit viel Erfahrung und guter Kondition geeignet. Offroad-Erfahrung von Vorteil, aber keine Bedingung.

Mindestteilnehmerzahl: 4 Fahrzeuge

Tourleitung: Tamer Sirin